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Unison Simply Italy - Röhrenvollverstärker (schwarz / ultralinear / Class A / 260x350x190 mm) - Aussteller im super Zustand - UVP = 1.999 Euro

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Artikelnummer: 11005814
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ArtikelbeschreibungKompatiblitätenPassendes ZubehörBewertungen

Highlights

    handgearbeitete Einzelstücke aus Italien             keinerlei Übernahmeverzerrungen
    Vollmetallknöpfe, Ein- und Ausschalter eingerahmt mit edelstem Holz             den warmen, musikalischen Klang, frei von Verfälschungen und Übertreibungen
    natürliche Reinheit und Klarheit der Wiedergabe             bei höherer Aussteuerung ein harmonischer Klirrverlauf


Artikelbeschreibung

Seit über 25 Jahren werden UNISON RESEARCH Produkte auf der ganzen Welt geschätzt.

Bei jedem Blick in eine UNISON-Gerät werden Sie die hohe Fertigungsqualität, die Liebe und Sorgfalt im Detail und den Top-Standard der verwendeten Komponenten erkennen.

Viele der wichtigsten Bauteile werden im Haus handgefertigt. Neue Ideen und fortschrittliche Technologie entstehen auch aus der Partnerschaft der Entwickler mit einem der angesehensten Institute Italiens, dem Institute of Advanced Electronics Research.

Alle UNISON-Produkte sind handgearbeitete Einzelstücke aus Italien. Jeder einzelne Baustein muss vor Verlassen des Werkes strenge, verschiedenartigste Prüfungen über sich ergehen lassen. Die Holzteile und Applikationen werden von Holztechniker fein selektiert und höchstklassig verarbeitet.

Hören Sie Ihre Musik mit einem UNISON Produkt und erleben Sie die natürliche Reinheit und Klarheit der Wiedergabe, den warmen, musikalischen Klang, frei von Verfälschungen und Übertreibungen.

Egal welchen Musikgeschmack Sie haben, von der Klassik bis zum Hardrock, vom Sologesang bis zum großen Orchester, UNISON kann Ihnen weiter helfen auf dem Weg zum noch größeren Musik-Vergnügen.

Die zeitlose Eleganz, gepaart mit bester, handwerklicher Verarbeitungsqualität, überzeugt auch das Auge des Betrachters. Diese Geräte sind mit Leidenschaft entworfen und gefertigt, das teilt sich einfach mit, das spürt man auch beim Ansehen und Anfassen.

Das kleine, engagierte Team von Handwerkern, Designern und Ingenieuren rund um die beiden Grandseigneure Giovanni Maria Saccetti und Giovanni Nasta wünscht hnen viel Freude und Vergnügen beim Musik-Genuss!



Testergebnis: Stereoplay - Sonderdruck aus Ausgabe 4/2012

O sole mio
Sparen hin, Krise her – mit dem Simply Italy offerieren die Südeuropäer von Unison ein Meisterstück, das zum moderaten Kurs die High-End-Sonne aufgehen lässt.

"Sonst wär’ er kein waschechter Italiener: Der neue Unison-Verstärker ringt dem Begutachter erst einmal für seine Schönheit Bewunderung ab. Bei welchem Modell für knapp 2000 Euro haben Vollmetallknöpfe sowie der Ein- und Ausschalter einen so schönen Rahmen aus edelstem Holz bekommen? Sodann hat Unison die Röhren nicht einfach auf das Chassis gestellt, sondern auf so etwas wie glänzende Schuhlöffel drapiert. Darauf kann sich der HiFi-Fan schon einen technischen Reim machen: Die größeren Röhren – vom russischen Hersteller Tung Sol bezogene EL 34 – entwickeln offenbar so viel Hitze, dass jene vom Verstärker weg – via Schuhlöffel! – in den Raum reflektiert werden sollte. Demnach laufen die Leistungspentoden – je eine rechts und links für sich allein – bei einem so hohen Ruhestrom, dass die Musikschwingung sowohl nach unten als auch nach oben ausholen kann. Dies wiederum weist auf die ins Verstärkungs-Elysium führende Formel „Single Ended Class A“ hin."

"Die Vorteile lauten: keinerlei Übernahmeverzerrungen wie bei dem in der Preisklasse sonst üblichen stromsparenden Gegentaktprinzip. Hinzu kommt auch bei höherer Aussteuerung ein harmonischer Klirrverlauf, der kaum aus dem Tritt gebracht werden kann, weil es keine hart zupackende Gegenkopplungsschleife braucht. Klar, die Aussicht auf Class-A-Wohlklang erfordert Wattverzicht. Vor allem aber jede Menge Erfahrung – so wie sie Unison in Gestalt des Chefentwicklers und Elektronikprofessors Gianni Sacchetti besitzt. Allein das Know-how um die Ausgangsübertrager – die einen Luftspalt brauchen, um wegen des hohen Gleichstroms nicht in die Sättigung zu fahren, und dennoch das ganze Tonspektrum gleichmäßig übertragen – könnte dicke Bücher füllen."

"Die (vor allem in den USA) ewig anhaltende Diskussion um „Zero feedback“ löst Sacchetti aber kurz und bündig: mit einem zwischen den Röhren postierten kleinen Kippschalter, der die Auswahl zwischen so gut wie keiner und einer mild wirkenden Gegenkopplungsschleife erlaubt (1,8 respektive 6 Dezibel). Wie auch immer: Die Tester entschieden sich für die runder klingenden 6 dB – dann schmolzen sie dahin. Fast schon dreist, wie dieser Unison Transistor-Klassenkollegen und selbst Röhren beschämte! Sapperlot, das Vibraphon in „Besame Mucho“ (von der stereoplay-Disc „Ultimate Tunes“) muss ja gar nicht so aufnahmetechnisch klingen. Der Simply Italy übertrug es, als hätte jemand die Platten aufgewärmt, vorher Stück für Stück liebevoll poliert und auch die Wollklöppel frisch gewaschen sowie zurechtgezupft."

"Ecco! Während das Metall wie sonnenbeschienen funkelte, huschten und hüpften die Bällchen sagenhaft behende. Kein Wunder, dass auch die Snare-Wirbel ledriger, noch mehr zum Anfassen klangen; auch der Bass schritt im wunderschön tiefbunten Ornat würdig wie selten daher. Und hatten die Tester den Audreal ebenfalls zum Wunderkind ernannt, so wirkte der Unison im Vergleich dann doch wie ein gestandener Kardinal und der EL-84-Amp, bei aller Begabung, eher wie ein schüchterner Ministrant. Natürlich – stromgierige Boxen können Kardinäle ins Stolpern bringen. Brave Schallwandler wie die Impuls III von Dynavox füllen auch mit dem Simply Italy große Räume aus. Dann lassen sich die Vorzüge des Class-A-Verstärkers – wunderbar lebendige Rotbäckchenstimmen, Natursaiten-Geigen, kristallklare Piano-Tondiademe – aus dem Vollen genießen. Der Fan wird nur eines beklagen: dass er sich von der Musik mit dem Simply Italy nicht losreißen kann."

"Simply, aber oho
Auf den ersten Blick sieht die dreistufige Class-A-Anordnung einfach aus. Aber: Laut Gianni Sacchetti darf die erste Triode nichts, aber auch gar nichts vom Ausgangsgeschehen mitbekommen. Deshalb hat er ihre Kathode direkt an einen besonders ruhigen Massepunkt gelegt. Gleichzeitig stellt die erste Triode als Spannungsteiler den Arbeitspunkt für die zweite her. Damit die Kalkulation aufgeht, braucht es unbedingt selektierte ECC 82."

"Reality-Show
Seit Jahr und Tag sehnen sich seriöse HiFi-Tester nach hieb- und stichfesten Messungen, aus denen sich ablesen lässt, wie sich Verstärker und Boxen im Zusammenspiel verhalten. Was die simple, maximal verzerrungsarm zu erzeugende Lautstärke angeht, gibt das Leistungs- und Bedarfsprofil ausreichend Auskunft. Doch Pegel ist – wie die praktischen Hörtests zeigen – längst nicht alles. Um schwarz auf weiß zu erfahren, ob die Komponenten sich auch klanglich vertragen, mussten noch weitere Messungen her. Dabei kann stereoplay nach gut einem Vierteljahrhundert Test erfahrung davon ausgehen, dass sich Verstärker mit einem harmonischen Oberwellenspektrum – egal ob insgesamt größer oder kleiner – günstig verhalten. Der dynamische Klirrverlauf bei unterschiedlichen Pegeln ließ noch tiefer blicken. Der einzige Nachteil: Diese Messungen gab es der Übersichtlichkeit halber bis dato nur bei einem konstanten Lastwiderstand."

"Nun besitzen Lautsprecher – selbst impedanzkorrigierte – je nach Frequenz unterschiedliche Widerstandswerte. Salopp gesagt: Sie wackeln wie Kuhschwänze hin und her. Dabei richten Tester ihr Augenmerk meist auf den unteren Wert, der bis 2 Ohm hinab und bei Elektrostaten noch tiefer reicht. Der springende Punkt für den Verstärker ist nun nicht nur, dass er hohe Ströme abliefern muss. Er sollte – bei einem entsprechend anderen Ton – damit rechnen, dass die Impedanz auf das Zigfache, ja bis zu 100 Ohm hochschnellt. Das heißt: Der Verstärker sollte sich bei minimalem wie bei sehr hohem Stromfluss möglichst gleichartig benehmen. Sprich: Er darf sich den Wechsel bei seinem Verzerrungsverhalten nicht anmerken lassen. De facto fällt ihm das schwer – denken wir doch nur an einen üblichen Gegentakttransistorverstärker, der den Ruhestrombereich immer wieder verlassen und neu aufsuchen muss."

"Gegentakt-Röhren haben es schon leichter, da eine Seite nicht ganz auf Null geht, sondern stets bei einem Mindeststrom bleibt. Eine wirklich saubere Lösung verspricht jedoch nur – bei Halbleitern wie bei Röhren – der Class-A-Betrieb mit sehr hohem Ruhestrom. Um derlei Eigenschaften zu ergründen, kontrolliert die Redaktion das Klirrverhalten bei variabler Frequenz nicht nur an 4 Ohm, sondern ab sofort im ganzen Hörbereich bei den verschiedensten Lastimpedanzen von 2 bis 32 Ohm. Die neuen, reale Boxen besser simulierenden Messungen zeigten tatsächlich überraschend große Unterschiede. Bei der Interpretation der Mess-diagramme gilt es aber, sich neu zu orientieren! Im Gegensatz zur gewohnten Klirranalyse stellt die x-Achse nicht mehr die Leistungs-, sondern die Frequenzveränderung dar. Die einzelnen Oberwellen (k2 bis k5, schwarz, rot, grün und blau) bilden im Idealfall waagrechte Linien, bleiben also konstant. Prompt wurde im Lager der vermeintlich schwer zu überführenden Transistorverstärker ein Sünder erwischt (Diagramme auf der rechten Seite, erste Spalte). Wie man sieht, verändern sich die Verläufe der einzelnen Oberwellen je nach Last beträchtlich. So zeigen etwa die Linien bei 2 und bei 32 Ohm wenig Gemeinsamkeiten. Kaum vorstellbar, dass sich das Ohr, das Orientierung suchen muss, um das Klanggeschehen sinnvoll zu analysieren, sich darauf ordentlich einstellen kann. An entsprechend kritischen Boxen liefert dieser Amp also mit Sicherheit wenig Detail- und Rauminformationen ab."

"Als Test-Erstlinge untersuchte stereoplay genau die Röhren-Amps dieses Spezials und auch den PI 2 von Electrocompaniet. Letzterer wusste die Ehre der Transistor-Amps zu retten. Das wieselschnelle Nordlicht zeitigte nicht nur niedrige, sondern über alle Frequenzen weitgehend konstante Verläufe. Nur die dritte Harmonische baucht sich bei 2 und 4 Ohm ein wenig auf. Der PI 2 kann also gemäß dieser Messung den unterschiedlichsten Boxen als sehr neutrale Kraftquelle dienen. Hoppla, sieht das Diagramm des kleinen Röhren-Amps von Audreal nicht schrecklich aus? Nein, tut es nicht – es gibt hier zwar gewisse Wackligkeiten zu beklagen, die Harmonischen-Abstufung bleibt aber immer günstig, was das Gehör dankend quittiert. Bei zwei Ohm erscheinen die Verläufe über alle Frequenzen hinweg sogar gerader, allerdings leidet jetzt die harmonische Abstufung etwas."

"Dennoch keimt nun der Argwohn, dass auch diese Untersuchung – so wie alle anderen Lehrbuchmessungen auf dieser Welt – die Vorteile von Röhren nicht ausreichend würdigt. Heureka, großer Tusch! Der Simply Italy von Unison räumte diesen Verdacht gründlich aus. Bei exakt richtiger Abstufung erscheinen die Verläufe der Harmonischen – bis auf wahrlich unbedeutende Abweichungen – wie klangfreundliche Striche in der musikalischen Landschaft."



Technische Daten / Technical Data

Simple Italy
Qualität / Quality: A Klasse / class A
Abmessungen / dimensions: 260 mm x 350 mm x 190 mm (B x T x H) / (W x D x H)
Aussehen / Appearance: schwarz / black
Leistung / Power: 2x 12 Watt
Röhren / Tubes: 2 x ECC82, 2 x EL 34
Steuerung / Controlling: Infrarot Systemfernbedienung / Infrared remote control system
Gewicht / Weight: 15 kg
 


Lieferumfang

  • 1 x Simply Italy - Röhrenvollverstärker
  • 1 x Schutzgrill
  • 1 x Fernbedienung
  • 1 x Netzkabel
  • 1 x Anleitung